Windkraftgegner fordern bei Protestkundgebung mehr Abstand -Südkurier v. 17.09.2017

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450 Windkraftgegner beteiligten sich nach Angaben der Organisatoren am Samstag an einer Kundgebung mit anschließendem Protestzug nach Laiz. Die Teilnehmer wandten sich besonders gegen den in Baden-Württemberg geltenden Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 700 Metern.

Massive Kritik wurde auch an der Pro-Windkraft-Haltung des Fürstenhauses Hohenzollern geübt. Alle fürstlichen Wälder würden für die Windkraft freigegeben, nur eben nicht der Wohnbereich des Fürsten „Josefslust“.

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Protestler fordern größeren Abstand zu Windrädern – Schwäbische Zeitung v. 18.09.2017

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Zahlreiche Menschen aus dem südlichen Baden-Württemberg veranstalten Kundgebung in Sigmaringen

Sigmaringen sz Trotz heftiger Schauer sind am Samstagnachmittag mehrere Hundert Menschen auf dem Sigmaringer Rathausplatz zusammengekommen. Die meisten waren Mitglieder von Bürgerinitiativen aus dem südlichen Baden-Württemberg, die gegen Windräder in Dorfnähe demonstrierten. Aber auch relativ viele Interessierte aus Sigmaringen und Umgebung waren dabei. Die Polizei schätzt die Anzahl der Teilnehmer auf 250, der Veranstalter geht von mindestens 450 aus. Nach der Kundgebung, bei der mehrere Redner auftraten, setzte sich ein Fußmarsch nach Laiz in Bewegung. Die Strecke vom Sigmaringer Marktplatz bis zum Haus des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und zurück beträgt 2300 Meter und sollte den Abstand verdeutlichen, den sich die Protestler zwischen Windrädern und Bebauung wünschen. Es ist die zehnfache Höhe der neuesten Schwachwindanlagen (10-H-Regelung). Doch die Demonstranten mussten ihren Marsch am Ende des Schaukelpfades kurz vor Laiz beenden. Als Begründung hieß es, das geschehe in Absprache mit dem Landratsamt.

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Kundgebung in Sigmaringen

Leider kann ich aktuell noch nichts brauchbares berichten, da ich selber nicht dort sein konnte, wie geplant (Unfallfolgen).

Kurzfassung dessen, was ich von einem weiß, der teilgenommen hatte:

Die Reden waren viel zu lang.
Für Anwesende nichts neues.
Der Marsch am Donauufer, na wenigstens haben die Enten uns wahrgenommen.
Um Bürger anzusprechen hätte es doch sicherlich auch einen besseren Weg geheben.

Warum kein Marsch durch Laiz?

Sobald ich mehr Info habe, werde ich es hier berichten.

Für Diskussionen zu diesem und anderen Themen empfehle ich

Gegenwind Alb-Bodensee – Diskussionsplattform

Grosselfingen – Kretschmann nimmt sich kurz Zeit für die Windkraft-Kritiker – Von Schwarzwälder-Bote 10.09.2017 – 16:25 Uhr

Grosselfingen/Rangendingen/Haigerloch. Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadthalle Hechingen traf Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag auf Vertreter der Bürgerinitiative „Gegenwind Hohenzollern“. Die Bürgerinitiative gegen einen Windradpark im Waldgebiet „Hohwacht“ machte dabei ihre Standpunkte durch Plakate deutlich und setzte einen weiteren Akzent im Rahmen der Planungen im Drei-Kommunen-Eck zwischen Haigerloch, Rangendingen und Grosselfingen.

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