»Die positiven Klimaeffekte aus dem Land sind eine Fabel« Leserbrief im GEA v. 22.07.2017

Zu den Briefen »Koste es, was es wolle«, 24. 6., und »Schon Don Quichotte kämpfte gegen Windmühlen«, 1.7.

 

Dietmar Clapier, Pfronstetten, Mitglied

der Bürgerinitiative »Gegenwind Pfron­stetten«

Anmerkung der Redaktion:

Da sich ein Rechenfehler in den Leserbrief eingeschlichen hat, wurde ich gebeten, diesen vorerst wieder rauszunehmen.

Rolf „Muck“ Mayer

Leserbrief an den GEA vom 08. Oktober 2016 von Helene Grabert, Engstingen

Zum Leserbrief vom 24.09. von Reiner Pfost:  Lasst die Räder auf den Bergen und die Vögel ziehen

Wo bleibt die Liebe zur Heimat?

Bei dieser Aussage vermisse ich die Achtung und Liebe für die Heimat. Tiere und Wald können sich nicht wehren. Gegen Propellerspitzen, die sich mit mehreren Hundert Km/h bewegen, haben Vögel keine Chance. Unser Kleinod Schloss Lichtenstein wird despektierlich als „alter Steinhaufen“ bezeichnet, der der Energiewende nicht im Weg stehen soll. Tausende Menschen aus In- und Ausland stehen staunend davor und beneiden uns. Insbesondere ausländische Gäste halten so eine Standortwahl für völlig absurd.

Der Ausdruck „Neinsagergesellschaft“ für Kritiker eines ungeeigneten Standorts ist leichtfertig. Vielleicht sollten wir viel mehr und viel früher „Nein“ sagen bei Dingen, die wir für verderblich halten.

Auf der Alb müssen wir uns nicht sagen lassen, wir seien bei regenerativen Energien nicht solidarisch. In Engstingen gibt es 4 Biogasanlagen und 2 riesige Photovoltaikfelder . Tübingen holt sich den Strom von der Engstinger- Haid, Windräder auf dem Österberg oder dem Kressbach sucht man aber vergebens. Sich Grüne nennen, aber die Last anderswo abladen, so sieht es doch aus. Und die, die dem blinden Fortschritt nachlaufen, klatschen Beifall.

Gott hat die Welt erschaffen. Hoffentlich gibt er den Verantwortlichen auch die Weisheit, sich richtig zu entscheiden.

Helene Grabert, Engstingen