Schallprognosen greifen zu kurz – vdi nachrichten

Störgeräusche von Windenergieanlagen sind ein Dauerbrenner. Für reichlich Diskussionsstoff sorgt Nordrhein-Westfalen. Dort stellt eine Feldmessung die bisherigen Prognosemodelle für die Schallausbreitung infrage.

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„Das ist eine Beleidigung für viele engagierte Bürger“ – Leserbrief

Zum vorläufigen Stopp der Planungen für einen Windpark bei Kettenacker (die SZ berichtete am vergangenen Frei­tag) erreichte uns ein Leserbrief:

Von Anfang an verfolge ich aus der Ferne die argumentativen Klimmzüge des Gammertinger Bürgermeis­ters, in meiner alten Heimat Ketten­acker einen Windpark knapp hinter der Ortsgrenze zu errichten. Ich freue mich sehr für die Kettenacke­rer, dass dieser Kelch hoffentlich dauerhaft an ihnen vorübergegangen ist. Bei uns im Hunsrück ist dies lei­der nicht geschehen mit entspre­chend negativen Auswirkungen be­züglich Lärm durch Windkraftanla­gen für die betroffenen Anwohner. Von der Verschandelung der Umwelt ganz abgesehen.

Die in der „Schwäbischen Zei­tung“ abgedruckte Aussage von Herrn Bürgermeister Jerg konnte ich aber doch nicht ohne einen Kom­mentar meinerseits stehen lassen. Ein beleidigter Bürgermeister, dem man seine Sandkastenförmchen weggenommen hat, bringt mit erho­benem Zeigefinger eine Warnung an die „Sektkorken knallenden Ketten­ackerer“ in die Öffentlichkeit, nach­dem er seinen Willen nicht bekom­men hat.

Herr Jerg, ein solches Verhalten ist des Amts eines Bürgermeisters nicht würdig und ist zudem eine Be­leidigung für viele engagierte Bür­ger! Es zeigt deutlich Ihren verletzten Stolz und Ihre Verärgerung, weil Sie Ihr persönliches Projekt gegen die kleine Kettenackerer Bevölke­rung nicht durchsetzen konnten. Im gleichen Zug dann noch die Ketten­ackerer darauf hinzuweisen, mehr bürgerschaftliches Engagement zu zeigen, ist schlichtweg unverschämt. Definitiv trägt Ihre Aussage aber nicht dazu bei, zukünftig wieder ver­trauensvoll als Stadtoberer mit den von Ihnen angesprochenen Bürgern zusammenzuarbeiten.

Ich bin stolz auf das Engagement der Kettenackerer, welches nötig war, um zu ihrem Recht zu kommen. Gerd Hanner, Boppard-Buchholz

Debatte im Windpark: Donth beim GEA „Blind-Date“

BLIND-DATES-SERIE

Von Christine Dewald

SONNENBÜHL. „Die Energiewende darf nicht nur eine Stromwende sein“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Donth. Und der Landkreis Reutlingen leistet seiner Meinung nach in Sachen Erneuerbare Energie durchaus substanzielle Beiträge, auch ohne dass weitere Windparks hinzukommen.

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Rotmilan: Windparkpläne bei Kettenacker auf Eis

GAMMERTINGEN. Das Windkraftprojekt südlich von Kettenacker wird auf Eis gelegt. Das haben die vier beteiligten regionalen und lokalen Energieversorger aktuell beschlossen, informiert Ulrich Stark von der Kommunikationsabteilung der EnBW Baden-Württemberg. Hauptgrund ist ein Rotmilanpaar, das sich vermutlich erst vor Kurzem nördlich der geplanten Anlagen niedergelassen hat.

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