Offener Brief von Waldbesitzern an Waldbesitzer

Das beigefügte Schreiben hat durch seine Brisanz und prominenten Verfasser in der bundesweiten Medienlandschaft bemerkenswerten Widerhall gefunden, wurde jedoch oft nur teilweise zitiert und je nach politischer Ausrichtung kommentiert. Hier nun die Möglichkeit der vollumfänglichen und unveränderten Information.

 

Eine große Gruppe von privaten Waldbesitzern, Genossenschaften und führenden Persönlichkeiten der Branche klären auf.

Waldbesitzer sind beides – Ökologen und Ökonomen- an vorderster Front.
Zusammen mit den Landwirten tragen sie mit die größte menschliche Verantwortung für die deutschen Landschaften.

Für viele schien es fast bedingungslos logisch und richtig, dem Ruf nach Windrädern im Wald zu folgen und viele haben sich auch ein gutes Geschäft daraus erhofft.

Nun, einige Jahre später, wird eine Bilanz gezogen und nach erfolgter Werteabwägung wird faktisch belegte Kritik laut.
Einstige Befürworter sorgen sich um ihre Wälder, warnen vor wirtschaftlichen und ökologischen Folgen und sozialem Unfrieden.

 

Die Initiatoren:

Karl Georg Graf zu Solms-Laubach, Waldbesitzer in Hessen
Margit-Sylvia Ruppel Markmeisterin, Markgenossenschaft Bellersheim (44 Anteilseigner/innen) Gemeinschaftswald in Hessen
Ferdinand Fürst von Hohenlohe-Bartenstein, Waldbesitzer in Baden Württemberg
Ferdinand Graf Spiegel-Diesenberg, Waldbesitzer in Nordrhein Westfalen
Leopold Graf Douglas, Waldbesitzer in Baden Württemberg
Dr. Jürgen F. Kammer, Waldbesitzer in Hessen
Enoch Freiherr zu Guttenberg, Waldbesitzer in Bayern
Lothar Moll, Waldbesitzer in Hessen
Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg, Waldbesitzer in Bayern
Carl Friedrich Fürst von Wrede, Waldbesitzer in Bayern
Konstantin Freiherr von Wrede, Waldbesitzer in Nordrhein Westfalen
Martin Huber, Waldbesitzer in Bayern
Kay Laudien, Waldbesitzer in Brandenburg
Gerhard Kredel, Waldbesitzer in Etzean Hessen
Herbert Ihrig, Waldbesitzer in Sensbachtal Hessen
Martin Maier, Waldbesitzer in Sensbachtal Hessen
Reiner Trautmann, Waldbesitzer in Airlenbach Hessen
Karl Graf von Moy, Waldbesitzer in Bayern
Konrad Helm, Waldbesitzer in Gammelsbach Hessen
Wilhelm Hotz, Waldbesitzer in Gammelsbach Hessen
Andreas Krauch, Waldbesitzer in Falken-Gesäß Hessen
Helmut Hallstein, Waldbesitzer in Etzean Hessen
Roland Knecht, Waldbesitzer in Gammelsbach Hessen

 

Goldgrube Windkraftanlage?

Eine Schrift zur Aufklärung von Waldbesitzern für Waldbesitzer

über wichtige Zusammenhänge der Ökostromförderung, die jeder von uns kennen sollte.

Liebe Mit-Waldbesitzer,

haben Sie sich für den Bau von Windrädern entschieden oder denken Sie darüber nach, auf Ihrem Eigentum Anlagen zu errichten oder errichten zu lassen?
Oder hat man bei Ihnen bezüglich der Verpachtung von Flächen für Zuwegungen angefragt?

Auch wir haben uns diese Gedanken in der Vergangenheit gemacht, erschien die Idee doch, zunächst sowohl aus ökologischen als auch ökonomischer Sicht heraus, äußerst reizvoll. Die Chance, in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten seinen Besitz ohne großen eigenen finanziellen Einsatz langfristig sichern zu können und gleichzeitig einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten zu können – erschien als ein Angebot, das man nicht ausschlagen durfte. Deswegen haben wir auch Verständnis für all jene, die ähnliche Überlegungen anstellen oder angestellt haben.

Je mehr wir uns aber mit dem Thema auseinandergesetzt haben, umso mehr wurde uns klar, dass dieser scheinbar richtige Weg ein Irrweg ist, dem die Rechtfertigung fehlt, dem Klima nicht hilft, der Volkswirtschaft schadet, die Gesellschaft spaltet, da sie die finanziell Schwächsten am meisten trifft und dabei erhebliche Risiken und Gefahren, nicht zuletzt für die Verpächter und Betreiber selbst, birgt.

Wir, die Unterzeichner, verweigern uns der Fortsetzung dieser für unser Gemeinwesen schädlichen und gefährlichen Entwicklung!

Bitte lesen Sie weiter, auch wenn es jetzt etwas Zeit kostet!

 

Die Kapitel, Fragen, Untersuchungen, Analysen und Antworten:

 

  • Was leisten die Erneuerbaren wirklich?
  • Welche Auswirkungen hat nun die Umstellung auf Erneuerbare auf unser Klima?
  • Werden Stromspeicher das Problem lösen?
  • Was könnte man tun?
  • Wenn es nun keine Rechtfertigung gibt, dieses System fortzusetzen, warum wird es nicht geändert?
  • Was treibt die Energiewende? Wer sind die Profiteure
  • Das EEG-Konto 2016: Kosten und Erlöse (bdew)
  • Wer sind die Verlierer?
  • Die Industrie im Inland als Verlierer
  • Artenschutz und Landschaften als Verlierer
  • Der Denkmalschutz als Verlierer
  • Der gesellschaftliche Frieden als Verlierer
  • Die Verpächter von Flächen als Verlierer

 

Der ganze Text ist mit den graphischen Darstellungen als Anlage beigefügt.

Offener Brief von Waldbesitzern an Waldbesitzer

Das weltweit höchste Windrad steht jetzt im Ländle – Stuttgarter Zeitung

In Gaildorf steht fortan die weltweit höchste Windkraft-Anlage.

Windrad-Gigant im Südwesten:

Im Ländle steht jetzt die höchste Windkraft-Anlage der Welt an Land. Wir haben die beeindruckenden Bilder des riesigen Stromspargels.

Zum Artikel auf stuttgarter-zeitung.de

„Windmonster“ mit 230 Metern Höhe – Alb Bote Online 27.10.2017

Im Tautschbuch südlich des kleinen Zwiefalter Ortsteils Mörsingen ist die Errichtung eines Windparks geplant. Fünf gewaltige Windräder sollen sich ab Ende 2019, wenn die gesteckten zeitlichen Ziele eingehalten werden können, drehen, eines davon auf Mörsinger Markung, die vier weiteren auf der Fläche des ehemaligen Munitionsdepots Pflummern, das zu Riedlingen zählt.

Zum Artikel im ALB BOTE

Bad Waldseer Windpark wird auf Eis gelegt

Rotmilanstandorte hätten nur ein Windrad ermöglicht – Feierlaune bei BI Lebenswerter Haistergau

Bad Waldsee sz Es ist ein Paukenschlag: Am Dienstagabend haben die Stadtwerke Bad Waldsee bekannt gegeben, dass der geplante Windpark mit vier Windkrafträdern im Tannenbühl aktuell nicht weiter verfolgt wird.

weiter zum Artikel auf der Schwäbischen Zeitung

Windkraftgegner fordern bei Protestkundgebung mehr Abstand -Südkurier v. 17.09.2017

450 Windkraftgegner beteiligten sich nach Angaben der Organisatoren am Samstag an einer Kundgebung mit anschließendem Protestzug nach Laiz. Die Teilnehmer wandten sich besonders gegen den in Baden-Württemberg geltenden Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 700 Metern.

Massive Kritik wurde auch an der Pro-Windkraft-Haltung des Fürstenhauses Hohenzollern geübt. Alle fürstlichen Wälder würden für die Windkraft freigegeben, nur eben nicht der Wohnbereich des Fürsten „Josefslust“.

weiter zum Artikel auf Suedkurier.de

Ärger von allen Seiten: Kampf um Windpark-Projekt Hasel in Wehr – Sudkurier v. 16.09.2017

Ein Windrad fährt durch die Stadt. Der spektakuläre Schwertransport des Energiekonzerns EnBW führte in der Nacht zum Freitag mitten durch das Stadtzentrum von Wehr (Kreis Waldshut). Geladen war ein Windrad, genauer gesagt drei 60 Meter lange Rotorblätter, die sich schon in wenigen Wochen auf dem Glaserkopf bei Hasel drehen sollen. Drei Windräder, jedes mit einer Nabenhöhe von 149 Metern und einem Durchmesser von 126 Metern, installiert EnBW in der schwierigen Topografie des Südschwarzwaldes auf der Grenze der Landkreise Waldshut und Lörrach.

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Protestler fordern größeren Abstand zu Windrädern – Schwäbische Zeitung v. 18.09.2017

Zahlreiche Menschen aus dem südlichen Baden-Württemberg veranstalten Kundgebung in Sigmaringen

Sigmaringen sz Trotz heftiger Schauer sind am Samstagnachmittag mehrere Hundert Menschen auf dem Sigmaringer Rathausplatz zusammengekommen. Die meisten waren Mitglieder von Bürgerinitiativen aus dem südlichen Baden-Württemberg, die gegen Windräder in Dorfnähe demonstrierten. Aber auch relativ viele Interessierte aus Sigmaringen und Umgebung waren dabei. Die Polizei schätzt die Anzahl der Teilnehmer auf 250, der Veranstalter geht von mindestens 450 aus. Nach der Kundgebung, bei der mehrere Redner auftraten, setzte sich ein Fußmarsch nach Laiz in Bewegung. Die Strecke vom Sigmaringer Marktplatz bis zum Haus des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und zurück beträgt 2300 Meter und sollte den Abstand verdeutlichen, den sich die Protestler zwischen Windrädern und Bebauung wünschen. Es ist die zehnfache Höhe der neuesten Schwachwindanlagen (10-H-Regelung). Doch die Demonstranten mussten ihren Marsch am Ende des Schaukelpfades kurz vor Laiz beenden. Als Begründung hieß es, das geschehe in Absprache mit dem Landratsamt.

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Windkraft: Gericht stoppt vorerst Bau

Bad Saulgau sz Die Firma Uhl Windkraft aus Ellwangen darf nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen ihre geplanten drei Windkrafträder auf dem Schellenberg bei Steinbronnen vorerst nicht bauen. Das Verwaltungsgericht hatte am 7. September dem Eilantrag eines Anwohners stattgegeben. Das Landratsamt Sigmaringen als zuständige Genehmigungsbehörde, die Firma Uhl sowie der Verein Zukunft Natur, dessen Mitglieder den Bau der Windkraftanlagen verhindern wollen, warten nun auf die Begründung des Gerichts.

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Kretschmann in Hechingen von „Gegenwind“-Demo empfangen – Südwestpresse – Hohenzollerische Zeitung

Von Mitgliedern der Bürgerinitiative „GegenWind Hohenzollern“ in gelben Warnwesten und mit Protestplakaten wurde Winfried Kretschmann am Freitagabend vor der Hechinger Stadthalle empfangen. Nur kurz beachtete der baden-württembergische Ministerpräsident die kleine Demo gegen den geplanten Windpark zwischen Rangendingen, Grosselfingen und Haigerloch, marschierte dann aber gleich weiter in den Europasaal, flankiert von den beiden Bundestagskandidaten der Grünen in den Wahlkreisen Tübingen-Hechingen und Zollernalb-Sigmaringen, Chris Kühn und Erwin Feucht.

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Grosselfingen – Kretschmann nimmt sich kurz Zeit für die Windkraft-Kritiker – Von Schwarzwälder-Bote 10.09.2017 – 16:25 Uhr

Grosselfingen/Rangendingen/Haigerloch. Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadthalle Hechingen traf Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag auf Vertreter der Bürgerinitiative „Gegenwind Hohenzollern“. Die Bürgerinitiative gegen einen Windradpark im Waldgebiet „Hohwacht“ machte dabei ihre Standpunkte durch Plakate deutlich und setzte einen weiteren Akzent im Rahmen der Planungen im Drei-Kommunen-Eck zwischen Haigerloch, Rangendingen und Grosselfingen.

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