Windkraftgegner fordern bei Protestkundgebung mehr Abstand -Südkurier v. 17.09.2017

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450 Windkraftgegner beteiligten sich nach Angaben der Organisatoren am Samstag an einer Kundgebung mit anschließendem Protestzug nach Laiz. Die Teilnehmer wandten sich besonders gegen den in Baden-Württemberg geltenden Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 700 Metern.

Massive Kritik wurde auch an der Pro-Windkraft-Haltung des Fürstenhauses Hohenzollern geübt. Alle fürstlichen Wälder würden für die Windkraft freigegeben, nur eben nicht der Wohnbereich des Fürsten „Josefslust“.

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Ärger von allen Seiten: Kampf um Windpark-Projekt Hasel in Wehr – Sudkurier v. 16.09.2017

Ein Windrad fährt durch die Stadt. Der spektakuläre Schwertransport des Energiekonzerns EnBW führte in der Nacht zum Freitag mitten durch das Stadtzentrum von Wehr (Kreis Waldshut). Geladen war ein Windrad, genauer gesagt drei 60 Meter lange Rotorblätter, die sich schon in wenigen Wochen auf dem Glaserkopf bei Hasel drehen sollen. Drei Windräder, jedes mit einer Nabenhöhe von 149 Metern und einem Durchmesser von 126 Metern, installiert EnBW in der schwierigen Topografie des Südschwarzwaldes auf der Grenze der Landkreise Waldshut und Lörrach.

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Protestler fordern größeren Abstand zu Windrädern – Schwäbische Zeitung v. 18.09.2017

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Zahlreiche Menschen aus dem südlichen Baden-Württemberg veranstalten Kundgebung in Sigmaringen

Sigmaringen sz Trotz heftiger Schauer sind am Samstagnachmittag mehrere Hundert Menschen auf dem Sigmaringer Rathausplatz zusammengekommen. Die meisten waren Mitglieder von Bürgerinitiativen aus dem südlichen Baden-Württemberg, die gegen Windräder in Dorfnähe demonstrierten. Aber auch relativ viele Interessierte aus Sigmaringen und Umgebung waren dabei. Die Polizei schätzt die Anzahl der Teilnehmer auf 250, der Veranstalter geht von mindestens 450 aus. Nach der Kundgebung, bei der mehrere Redner auftraten, setzte sich ein Fußmarsch nach Laiz in Bewegung. Die Strecke vom Sigmaringer Marktplatz bis zum Haus des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und zurück beträgt 2300 Meter und sollte den Abstand verdeutlichen, den sich die Protestler zwischen Windrädern und Bebauung wünschen. Es ist die zehnfache Höhe der neuesten Schwachwindanlagen (10-H-Regelung). Doch die Demonstranten mussten ihren Marsch am Ende des Schaukelpfades kurz vor Laiz beenden. Als Begründung hieß es, das geschehe in Absprache mit dem Landratsamt.

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Windkraft: Gericht stoppt vorerst Bau

Bad Saulgau sz Die Firma Uhl Windkraft aus Ellwangen darf nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen ihre geplanten drei Windkrafträder auf dem Schellenberg bei Steinbronnen vorerst nicht bauen. Das Verwaltungsgericht hatte am 7. September dem Eilantrag eines Anwohners stattgegeben. Das Landratsamt Sigmaringen als zuständige Genehmigungsbehörde, die Firma Uhl sowie der Verein Zukunft Natur, dessen Mitglieder den Bau der Windkraftanlagen verhindern wollen, warten nun auf die Begründung des Gerichts.

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Kretschmann in Hechingen von „Gegenwind“-Demo empfangen – Südwestpresse – Hohenzollerische Zeitung

Von Mitgliedern der Bürgerinitiative „GegenWind Hohenzollern“ in gelben Warnwesten und mit Protestplakaten wurde Winfried Kretschmann am Freitagabend vor der Hechinger Stadthalle empfangen. Nur kurz beachtete der baden-württembergische Ministerpräsident die kleine Demo gegen den geplanten Windpark zwischen Rangendingen, Grosselfingen und Haigerloch, marschierte dann aber gleich weiter in den Europasaal, flankiert von den beiden Bundestagskandidaten der Grünen in den Wahlkreisen Tübingen-Hechingen und Zollernalb-Sigmaringen, Chris Kühn und Erwin Feucht.

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Grosselfingen – Kretschmann nimmt sich kurz Zeit für die Windkraft-Kritiker – Von Schwarzwälder-Bote 10.09.2017 – 16:25 Uhr

Grosselfingen/Rangendingen/Haigerloch. Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadthalle Hechingen traf Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag auf Vertreter der Bürgerinitiative „Gegenwind Hohenzollern“. Die Bürgerinitiative gegen einen Windradpark im Waldgebiet „Hohwacht“ machte dabei ihre Standpunkte durch Plakate deutlich und setzte einen weiteren Akzent im Rahmen der Planungen im Drei-Kommunen-Eck zwischen Haigerloch, Rangendingen und Grosselfingen.

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Schallprognosen greifen zu kurz – vdi nachrichten

Störgeräusche von Windenergieanlagen sind ein Dauerbrenner. Für reichlich Diskussionsstoff sorgt Nordrhein-Westfalen. Dort stellt eine Feldmessung die bisherigen Prognosemodelle für die Schallausbreitung infrage.

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„Das ist eine Beleidigung für viele engagierte Bürger“ – Leserbrief

Zum vorläufigen Stopp der Planungen für einen Windpark bei Kettenacker (die SZ berichtete am vergangenen Frei­tag) erreichte uns ein Leserbrief:

Von Anfang an verfolge ich aus der Ferne die argumentativen Klimmzüge des Gammertinger Bürgermeis­ters, in meiner alten Heimat Ketten­acker einen Windpark knapp hinter der Ortsgrenze zu errichten. Ich freue mich sehr für die Kettenacke­rer, dass dieser Kelch hoffentlich dauerhaft an ihnen vorübergegangen ist. Bei uns im Hunsrück ist dies lei­der nicht geschehen mit entspre­chend negativen Auswirkungen be­züglich Lärm durch Windkraftanla­gen für die betroffenen Anwohner. Von der Verschandelung der Umwelt ganz abgesehen.

Die in der „Schwäbischen Zei­tung“ abgedruckte Aussage von Herrn Bürgermeister Jerg konnte ich aber doch nicht ohne einen Kom­mentar meinerseits stehen lassen. Ein beleidigter Bürgermeister, dem man seine Sandkastenförmchen weggenommen hat, bringt mit erho­benem Zeigefinger eine Warnung an die „Sektkorken knallenden Ketten­ackerer“ in die Öffentlichkeit, nach­dem er seinen Willen nicht bekom­men hat.

Herr Jerg, ein solches Verhalten ist des Amts eines Bürgermeisters nicht würdig und ist zudem eine Be­leidigung für viele engagierte Bür­ger! Es zeigt deutlich Ihren verletzten Stolz und Ihre Verärgerung, weil Sie Ihr persönliches Projekt gegen die kleine Kettenackerer Bevölke­rung nicht durchsetzen konnten. Im gleichen Zug dann noch die Ketten­ackerer darauf hinzuweisen, mehr bürgerschaftliches Engagement zu zeigen, ist schlichtweg unverschämt. Definitiv trägt Ihre Aussage aber nicht dazu bei, zukünftig wieder ver­trauensvoll als Stadtoberer mit den von Ihnen angesprochenen Bürgern zusammenzuarbeiten.

Ich bin stolz auf das Engagement der Kettenackerer, welches nötig war, um zu ihrem Recht zu kommen. Gerd Hanner, Boppard-Buchholz

Debatte im Windpark: Donth beim GEA „Blind-Date“

BLIND-DATES-SERIE

Von Christine Dewald

SONNENBÜHL. „Die Energiewende darf nicht nur eine Stromwende sein“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Donth. Und der Landkreis Reutlingen leistet seiner Meinung nach in Sachen Erneuerbare Energie durchaus substanzielle Beiträge, auch ohne dass weitere Windparks hinzukommen.

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Rotmilan: Windparkpläne bei Kettenacker auf Eis

GAMMERTINGEN. Das Windkraftprojekt südlich von Kettenacker wird auf Eis gelegt. Das haben die vier beteiligten regionalen und lokalen Energieversorger aktuell beschlossen, informiert Ulrich Stark von der Kommunikationsabteilung der EnBW Baden-Württemberg. Hauptgrund ist ein Rotmilanpaar, das sich vermutlich erst vor Kurzem nördlich der geplanten Anlagen niedergelassen hat.

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