»Koste es, was es wolle« – Leserbrief im GEA v. 24.06.2017

In unserer aus sechs Teilorten bestehen­den Gemeinde Pfronstetten, gelegen an der B 312 zwischen Engstingen und Zwie­falten, sollen auf Betreiben der grün domi­nierten Landesregierung bis zu 30 Wind­kraftanlagen (WKA) mit einer Höhe von etwa 240 m erstellt werden (Frnsehturm 217 m). Für eine WKA muss mit Zuleitun­gen ein Hektar Wald gerodet werden.

Der Geopark Schwäbische Alb stellt insgesamt ein Dichtezentrum des Rotmi­lans dar. Durch die circa 70 m langen drei Rotorflügel der WKA bzw. durch deren Luftverwirbelungen werden nachweis­lich viele Greif- und andere Vögel sowie Tausende Fledermäuse getötet.

Durch diese verheerende Politik (Windkraft und Energie aus Biomasse) sind bei uns bereits 26 der bekanntesten Singvogelarten dezimiert, weil sie u. a. zu wenig Nahrung finden. Hätte ein Kern­kraftwerk so viel Natur zerstört, wie es die Wind- und Bioenergie macht, wäre es schon längst stillgelegt worden. Früher war die Windschutzscheibe nach einer Autofahrt voller Insekten. Heute finden sich nur noch wenige darauf, wie man selbst feststellen kann.

Minister Untersteller und Ministerprä­sident Kretschmann betreiben eine nach­haltige Umweltzerstörung in unserem windärmsten Bundesland (beide wan­dern angeblich gern). Die politischen Grü­nen haben sich die Energiewende zum Programm gemacht, koste es, was es wol­le. Sie waren in Wirklichkeit in Deutsch­land noch nie eine Naturschutzpartei, sondern eine antikapitalistische Partei, die sich gegen die Kernkraft und die Arbeitsplätze schaffende Industrie enga­giert. Die Menschen und auch Flora und Fauna sind ihnen egal, wenn es um die Durchsetzung ihrer Ideologie bzw. ihrer Interessen geht.

Da der Wind oft nicht weht, ist der Windstrom eine höchst unzuverlässige Quelle. Wir brauchen aber Grundlast­strom (Strom immer in der gerade benö­tigten Menge verfügbar).

Schon jetzt stehen weit über 1 200 WKA in Wäldern (Fläche von über 2 400 rn). Der Wald ist als größter Wasserspeicher der Erde eine globale Kli­mamaschine, er speichert und filtert pro Quadratmeter bis zu 200 Liter Wasser. Das Verhältnis der C02-Reduktion zwischen einer WKA und einem Hektar Hochwald fällt für die WKA außerdem negativ aus.

Der weltweite Ausstoß von C02 ist lediglich zu 5 Prozent von der Menschheit verursacht, die restlichen 95 Prozent sind natürlichen Ursprungs. Wir sind an die­sen 5 Prozent (5 Prozent = 100 Prozent) mit 2,4 Prozent beteiligt, d. h. dass Deutschland am vom Menschen verur­sachten Ausstoß an C02 mit lediglich 0,12 Prozent beteiligt ist. Die C02 .Emissionen haben sich in Deutschland bisher trotz aller .WKA und Biogasanlagen nicht ver­ändert, sie werden aber mit Sicherheit zunehmen, je mehr Wald dafür gerodet wird, dafür sorgt auch der Emissionshan­del.

An den geplanten Stromtrassen von Nord nach Süd hat die Windkraftindustrie keinerlei Interesse, denn für sie sind die WKA in Baden-Württemberg Lizenzen zum Geld drucken. Wir Verbraucher zah­len dieses Jahr über die EEG-Umlage 25 Milliarden Euro an die WKA-Betreiber mit steigender Tendenz (2003 waren es erst 500 Millionen Euro). Auch deshalb müs­sen diese Industrie und ihre grünen Helfer bei der Bundestagswahl am 24. Septem­ber gestoppt werden.

Die Rotorblätter als Schlüsselkompo­nenten der WKA bestehen hauptsächlich aus glas- bzw. kohlefaserverstärkten Kunststoffen (GFK, CFK). Sie sind Son­dermüll und müssen 2021 nach 20 Jahren Laufzeit abgebaut werden. Etwa 155 000 Tonnen fallen dabei an. Jedes Jahr kom­men noch circa 41 000 Tonnen hinzu. Die Frage der Lagerung dieses Giftmülls ist bis heute ebenso wenig geklärt wie die Lage­rung des Atommülls.

Die vorhandenen Anlagen für Recy­cling durch Pyrolyse reichen für eine kont­rollierte Rückgewinnung der Kohlefasern der etwa 9 bis 11 Tonnen schweren Blätter nicht aus. Die Fasern sind der Wirkung von Asbest gleich zu setzen. Nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisa­tion steht CFK unter dem Verdacht, Krebs zu erregen; ein gefährliches Problem.

Die Gefahrenquelle Infraschall durch WKA (unhörbarer Schall unterhalb der menschlichen Hörschwelle) für die menschliche Gesundheit wurde lange nicht beachtet. Moderne Untersuchun­gen, neue Forschungsansätze und Einzel­berichte von Ärzten führten zu einer anderen Bewertung des Themas Infra­schall. Es gibt keinen Schutz dagegen und er wird in Innenräumen zum Teil noch verstärkt. Die Gesundheitsgefährdung geht von Tinnitus über Schlafstörungen bis hin zu Herzrhythmusstörungen. Betroffene mussten wegen schwerer Gesundheitsschäden, verursacht durch Infraschall, nachweislich bereits den Wohnort wechseln.

Wenn die Politik jetzt nicht gegen­steuert und ihre Fehler einsieht, wird auf ihrem derzeitigen Kurs der naturzerstö­rende und spätere wirtschaftliche Nieder­gang in ein Desaster führen. Es droht der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und vie­ler Arbeitsplätze

Dietmar Clapier, Pfronstetten, Bür­gerinitiative »Gegenwind Pfronstetten«

Stellungnahme der Gemeinde Engstingen zum Teilplan Windkraft 2017 für die Region Neckar-Alb – Beratung und Beschlussfassung

Aus der Sitzung des Gemeinderates am 17.05.2017

Ein vorrangiges Ziel der Landesregierung von Baden-Württem­berg ist die Energiewende.

Bis zum Jahr 2020 sollen bis zu 38% der im Land verbrauchten Energie aus den erneuerbaren Quellen Wind, Sonne, Wasser und Biomasse stammen. Bis 2050 sollen es 86% sein.

Bis 2020 sollen mindestens 10% der Stromerzeugung im Land aus heimischer Windkraft bereitgestellt werden.

Nachdem im Jahr 2012 das neue Landesplanungsgesetz und der Windenergieerlass Baden-Württemberg in Kraft getreten waren, hatten sich die rechtlichen Rahmenbedingungen und damit die Grundlagen für die regionale Windkraftplanung geändert. Dies erforderte eine neue Ausrichtung der Windkraftplanung des Re­gionsverbandes Neckar-Alb und gab den Anlass für ein separates Verfahren zur Teilfortschreibung des Kapitels Windkraft ein­schließlich Umweltbericht.

Im Sommer 2012 trat das novellierte Landesplanungsgesetz in Kraft. Damit wurden die rechtlichen Vorgaben für die Windkraft­planung flexibilisiert. Die Änderungen führten dazu, dass die Re­gionalplanung künftig nur noch Vorranggebiete für Standorte regionalbedeutsamer Windkraftanlagen festlegen kann. Die Mög­lichkeit zur Festlegung von Ausschlussgebieten ist im Rahmen der Regionalplanung entfallen.

Mit der Novellierung erhielten gleichzeitig die Städte und Gemein­den die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Planungshoheit in den Flä­chennutzungsplänen Konzentrationszonen für Windkraftanlagen sowie Ausschlussgebiete für diese auszuweisen und damit den Ausbau der Windkraftnutzung planerisch zu steuern. Die Gemeinde Engstingen tut dies über die laufende Teilfortschreibung Wind­energie des gemeinsamen Flächennutzungsplanes der verein­barten Verwaltungsgemeinschaft (VG) Engstingen-Hohenstein.

Aktuelle Planung des Regionalverbands:

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Neckar-Alb hat am 29.11.2016 den Entwurf des Teilregionalplans Windkraft beschlossen. Derzeit läuft die Anhörung der Träger öffentlicher Belange und damit auch der Städte und Gemeinden. Die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme endete am 31.05.2017.  Eine öffent­liche Bürgerinformationsveranstaltung mit Vorstellung der Planung und Diskussion fand am 30.01.2017 in Pfronstetten statt. Im aktuellen Planentwurf 2017 sind insgesamt 8 Vorranggebiete für Standorte regionaler Windkraftanlagen mit einer Gesamtfläche von 519 Hektar ermittelt worden:

Nr. Name Stadt/Gemeinde
1 Hohwacht Grosselfingen,

Haigerloch,

Rangendingen

2 Wannenhau-Lonsinger Buch Engstingen, St. Johann
3 Planwald Gomadingen
4 Schäfbuch Hohenstein, Pfronstetten
5 Hausberg-Mörsbuch Hohenstein-Pfronstetten
6 Muttenbühl Pfronstetten, Zwiefalten
7 Ettenheim Hayingen
8 Stockert Römerstein

Im aktuellen Planentwurf ist die Gemeinde Engstingen von folgendem Vorranggebiet auf ihrer Gemarkung direkt betroffen:

Vorranggebiet Nr. 2, Wannenhau-Lonsinger Buch, Teilfläche 2 b:

Die vom Regionalverband vorgesehene Teilfläche 2 b, Wannenhau, bietet auf der Gemarkung Kohlstetten Platz für ca. 1 Anlage und befindet sich in einem kommunalen Waldgebiet.

Der Gemeinderat Engstingen hat sich in der Sitzung am 21.10.2015 letztmalig mit der Teilfortschreibung Windenergie des Flächennutzungsplans der VG Engstingen-Hohenstein beschäf­tigt.

Das Verfahren zur Fortschreibung des Teilflächennutzungsplans Windenergie der VG Engstingen-Hohenstein ruht derzeit, da vor dem nächsten Verfahrensschritt eine spezielle artenschutzrecht­liche Untersuchung im Bereich der Gemarkung Hohenstein erfolgt und die Ergebnisse dieser Untersuchung voraussichtlich erst im Juli 2017 vorliegen werden.

In der Sitzung des Gemeinderats wurde damals, ebenso wie in der VG, beschlossen, als gemeindespezifisches Abwägungskri­terium den Vorsorgeabstand zu Wohn- und Mischgebieten auf 1.500 m festzulegen.

Diese Festlegung wird im vorgelegten Entwurf des Teilplans Windenergie des Regionalverbands Neckar-Alb nicht berücksich­tigt, der Vorsorgeabstand wurde hier mit lediglich 1.000 m fest­gelegt. Das Vorranggebiet Nr. 2 „Wannenhau-Lonsinger Buch“ entspricht somit mit einer Entfernung von ca. 1.000 m – 1.300 m nördlich / nordöstlich von Kohlstetten nicht den von der Gemeinde Engstingen und der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Engstingen-Hohenstein festgelegten gemeindespezifischen Kriterien, das Gegenstromprinzip wird hierbei nicht erfüllt.

Vorranggebiet Nr. 2. Wannenhau-Lonsinqer Buch, Teilfläche 2 a:

Die Teilfläche 2 a, Lonsinger Buch, befindet sich auf der Gemarkung der Gemeinde St. Johann und deckt sich nicht mit dem der Gemeinde Engstingen bekannten Entwurf des Flächennutzungs­plans der Gemeinde St. Johann. Das Gegenstromprinzip wird hier aus Sicht der Gemeinde Engstingen ebenfalls nicht eingehalten. Der Entwurf des Teilflächennutzungsplans Windenergie der Ge­meinde St. Johann sieht für den Bereich Ohnastetten-Wannenhau ein Gebiet von ca. 60 ha mit ca. 4 Windenergieanlagen vor. Statt einer Kumulation durch die kommunale Planung und die Pla­nung des Regionalverbands, sollte hier das Gegenstromprinzip greifen und die von Seiten des Regionalverbands vorgesehene Vorrangfläche Nr. 2 a, Lonsinger Buch zugunsten der kommuna­len Vorrangflächen entfallen.

Vorranggebiet Nr, 3 Planwald Gemeinde Gomadinqen:

Der Ortsteil Kohlstetten ist zudem durch die Planungen im Gebiet Nr. 3, Planwald, auf der Gemarkung Gomadingen betroffen. Die­ses Vorranggebiet liegt innerhalb der kommunalen Konzentrati­onszone im Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Münsingen-Gomadingen-Mehrstetten, der Feststellungsbeschluss für die Teilflächennutzungsplanfortschreibung Windenergie erfolgte am 12.05.2016. Das Gegenstromprinzip wird in diesem Bereich eingehalten.

Insgesamt ist der Ortsteil Kohlstetten durch die laufenden Pla­nungen auf den unterschiedlichen Planungsebenen deutlich von den künftigen Aus- und Einwirkungen von Windkraftanlagen betroffen.

Der Ortschaftsrat Kohlstetten hat hierzu eine eigene Stellungnahme ausgearbeitet, diese wurde im Amtsblatt Nr. 22 vom 02.06.2017 bereits veröffentlicht.

Im Anschluss an die Beratung und die Diskussion hat der Gemeinderat folgende Stellungnahme zum Teilplan Windkraft 2017 für die Region Neckar-Alb beschlossen:

  1. Die Gemeinde Engstingen stimmt dem vorgelegten Entwurf des Teilplans Windkraft 2017 für die Region Neckar-Alb nicht zu, da die von der Gemeinde Engstingen und der Verwaltungs­gemeinschaft Engstingen-Hohenstein in der laufenden Teilfort­schreibung Windenergie des Flächennutzungsplans der Ver­waltungsgemeinschaft Engstingen-Hohenstein festgelegten gemeindespezifischen Abwägungskriterien, insbesondere ein Mindestabstand zu Wohnbauflächen von mindestens 1.500 m, nicht eingehalten werden. Der vorgelegte Entwurf widerspricht insoweit dem Beschluss des Gemeinderates Engstingen vom 21.10.2015.
  2. Die Gemeinde Engstingen fordert den Regionalverband Neckar- Alb dazu auf, die laufenden Planungsverfahren im Rahmen des Gegenstromprinzips der Planung des Regionalverbands und der kommunalen Planungen zu berücksichtigen.
  3. Von den laufenden Planungen auf den unterschiedlichsten Planungsebenen ist insbesondere der Ortsteil Kohlstetten von möglichen künftigen Aus- und Einwirkungen von Windenergie­anlagen betroffen. Der Regionalverband Neckar-Alb wird daher gebeten, diese Häufung von Anlagen im weiteren Planungs­verfahren zu berücksichtigen und beispielsweise durch die Her­ausnahme des Vorranggebiets Nr. 2, „Wannenhau-Lonsinger Buch“ zu Gunsten der kommunalen Planung der Gemeinde St. Johann eine Entlastung anstelle einer Kumulation herzustellen.
  4. Der Regionalverband Neckar-Alb wird aufgefordert, eine Höhenbeschränkung für Windenergieanlagen auf eine Bau­höhe von maximal 220 m in den Teilplan Windenergie, entspre­chend der Flächennutzungsplanung der Verwaltungsgemein­schaft Engstingen-Hohenstein.

(Quelle: Amtsblatt der Gemeinde Engstingen v. 16.06.2017)

Wichtig! Es geht um Infraschall und Körperschall

Dringende Terminsache – übernommen von: windwahn newsletter Team <newsletter@windwahn.com

Liebe Mitstreiter aus nah und fern,

am 22.Juni trifft sich der Normungsausschuss zur Überarbeitung der DIN 45680 in Berlin. Eine kleine Gruppe aus diesem Gremium möchte erreichen, dass die Wechsel- und Doppelbelastung von Körperschall und tieffrequentem Luftschall dabei Berücksichtigung findet, da genau diese den Windkraftgeschädigten gesundheitlich stark zusetzt. Daher hat die Gruppe Lobby unabhängiger Mitglieder des Ausschusses einen entsprechenden Normungsantrag gestellt. Um diese Gruppe zu unterstützen und entsprechenden Druck aufzubauen, dass der von einem Mitglied des Ausschusses gestellte Normungsantrag angenommen wird, sollten im Vorfeld möglichst viele formlose Anträge (die jedermann stellen kann) bei Herrn Dr. Ing. Kunzmann vom DIN e.V. eingehen.

Ein entsprechendes Musterschreiben finden Sie unten, unterzeichnen Sie und senden Sie es am besten bis zum 20.06. an:

Bernd.Kunzmann@din.de
Ganze Unterschriftenlisten kann man auch postalisch – bitte rechtzeitig – an Herrn Kunzmann senden: DIN Deutsches Institut für Normung e.V., Am DIN-Platz, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin

Gruß aus Ostfriesland

E. de W.

Musterschreiben – es darf auch gern ergänzt werden, z.B. mit den neuesten Studien und Entwicklungen im Bereich Akustik und Gesundheitspolitik:

Sehr geehrter Herr Dr.-Ing. Kunzmann,

in den derzeit bestehenden Normen DIN 4150 und DIN 45680 wird jeweils nur der Körperschall und der Luftschall berücksichtigt und jeweils einzeln beurteilt. Da jedoch im Bereich tieffrequenter Luftschall- Immissionen in den allermeisten Fällen jedoch eine Doppelbelastung der betroffenen Personen vor Ort auftritt, die dann zu gesundheitlichen Problemen führt, wie auch durch die aktuelle Studie des KIT in Karlsruhe (vgl. http://www.kit.edu/kit/19681.php) belegt wird, halten wir die bestehenden Normen für dringend überarbeitungsbedürftig.

Im Übrigen ist das Doppelbelastungsproblem innerhalb der TA Lärm im Kapitel 6.2. bereits erfasst – aber auch hier sind die angegebenen Grenzwerte nicht mehr auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Hiermit möchten wir Sie daher darum bitten, bei der Überarbeitung der DIN 45680 die Doppel- bzw. Wechselbelastung bei Betroffenen von Immissionen aus technischen Quellen im Bereich des Körperschall (Vibrationen) und des Luftschall (tieffrequenter Natur) zu berücksichtigen und darauf persönlich hinzuwirken, da es bereits bei sehr geringen Immissionspegeln von gleichzeitigem Luft- und Körperschall zu gesundheitlich negativen Auswirkungen kommt. Sollte dieses, aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich sein, bitten wir dann darum, dieses Problem in einer gänzlich neuen Norm zu regeln.

Mit freundlichem Gruß
Ihre Unterschrift oder gleich eine Sammlung von Unterschriften Ihrer BI, Organisation, IG mit Ihrer Forderung

Mein EPAW-Schreiben ähnlichen Inhaltes, zusätzlich versehen mit etlichen Verweisen auf Studien u.a. an Herrn Kunzmann, das heute versendet wurde finden Sie hier:

http://www.windwahn.com/2017/06/11/achtung-terminsache/

Bitte nehmen Sie die Gelegenheit wahr und nutzen Sie das Musterschreiben – es darf gern personalisiert, verkürzt oder ergänzt werden, z.B. mit weiteren Studien und Entwicklungen im Bereich Akustik und Gesundheitspolitik und eigenen Erfahrungen zum Leben unter Dauerbeschallung.

per e-mail: Bernd.Kunzmann@din.de
per Post:

Herrn Dr. Bernd Kunzmann
– DIN Deutsches Institut für Normung e.V. –
Am DIN-Platz – Burggrafenstraße 6
10787 Berlin

Achtung: Letzte Chance, sich über Dr. Ing. Kunzmann Gehör zu verschaffen ist der 20. Juni 2017!

Danke für Ihr Engagement!

Info-Veranstaltung in Pfronstetten – mit MDL Andreas Glück (FDP)

Mittwoch, 12.07.2017  19:00 Uhr

Albhalle Pfronstetten.
Innovation und Effizienz statt Windkraftwahn in Baden Württemberg.

Referent: MDL Andreas Glück

12.7.17, Andreas Glück in der Albhalle

Info zu Ort und Anfahrtkarte

Erneut toter Rotmilan unter einer Windenergieanlage im Westerwald – blick-aktuell.de

Region. Schon wieder wurden im Westerwald unter einer Windenergieanlage die Überreste eines getöteten Rotmilans gefunden. Unter einer Windenergieanlage am Hartenfelser Kopf (Westerwaldkreis) lag der Flügel eines getöteten Rotmilans. Nach der Mitteilung des Fundes an die Naturschutzinitiative e.V. erfolgte eine entsprechende Meldung an die Kreisverwaltung, Untere Naturschutzbehörde, Montabaur. Der abgetrennte Flügel und die Fundstelle weisen darauf hin, dass der Vogel sehr wahrscheinlich von der Windenergieanlage geschlagen wurde.

 

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