Mehrere Hundert Teilnehmer demonstrierten gegen Windräder – RHEIN-NECKAR-ZEITUNG

Windkraftanlagen am „Stillfüssel“

Ex-Landrat Wilkes schockiert über die Zerstörung der Natur

Wald-Michelbach/Siedelsbrunn. Die Proteste gegen die geplanten Windkraftanlagen am „Stillfüssel“ gehen weiter. Am Wochenende wanderten mehrere hundert Menschen hinauf auf den Berg oberhalb des lieblichen Eiterbachtals. Der Wald ist hier inzwischen großflächig gerodet, jetzt werden noch die Wurzeln herausgerissen. Um Platz zu machen für fünf Windräder, die der Energieversorger Entega errichten will.

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Deutsche Energiepolitik führt in den Ruin – Billige Energie entscheidet über Wohlstand oder Hunger – EIKE Europäisches Institut für Klima & Energie

von Manfred Haferburg
Wenn die Astronauten der ISS auf die Nachthalbkugel schauen, können sie das Licht der großen Städte deutlich sehen, selbst die Kontinente zeichnen sich ab. Aber auch ein dunkler Kontinent ist zu sehen: Afrika. Nur wenige Küstenregionen sind beleuchtet, am hellsten strahlt das Licht in Südafrika. Afrika hat nicht einmal genug Elektrizität, um genügend Licht zu machen. Gleichzeitig wissen wir auch, dass Afrika zu den ärmsten Regionen der Welt gehört, dass in Afrika noch immer viele Menschen hungern oder gar Hungers sterben.

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Windanlagen in Wäldern ernten Kritik der Wildtier Stiftung- proplanta®, Das Informationszentrum für die Landwirtschaft

Hamburg – Die Deutsche Wildtier Stiftung sieht die Erfolge beim Artenschutz durch Windkraftanlagen bedroht. Es gebe wieder vermehrt Kraniche, Seeadler oder Uhus in Deutschland, teilte die Stiftung am Freitag mit.

Deutsche Wildtier Stiftung kritisiert Windanlagen in Wäldern.

«Nun besteht jedoch die große Gefahr, dass selbst diese Erfolge wieder zunichte gemacht werden», erklärte der Alleinvorstand der Stiftung, Fritz Vahrenholt. «Dass der Rotmilan und der Mäusebussard, aber auch viele hochbedrohte Fledermausarten nun der Energiewende zum Opfer fallen, muss unseren Widerstand hervorrufen.»

Nach Schätzungen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin kommen jährlich rund 250.000 Fledermäuse an Windkraftanlagen in Deutschland um. Experten rechnen damit, dass die Zahl durch den Ausbau der Windkraft auch im Wald weiter steigen wird.

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